Studentenleben 2.0

Nachdem sich der Sommer nun eigentlich schon fast komplett verabschiedet hat und die ersten Unikurse begonnen haben, sind wir beide wieder nach Wien gekommen. The girls are back in town! 🙂 Und wir sind uns ziemlich sicher, dass Wien uns ebenso vermisst hat, wie wir Wien vermisst haben.
 Auch wenn der Sommer mit meiner Familie in der Steiermark für mich sehr schön und mein Praktikum sehr spannend war, war die Freude groß, als wir die Türe zu unserer WG wieder aufsperrten. In der Zeit in der Heimat fiel mir erst auf, wie sehr ich mich an das Stadt- und Studentenleben gewöhnt habe, und ich vermisste einige, in Wien selbstverständliche, Dinge:

  • Am meisten fehlte mir die Spontanität, die das Stadtleben mit sich bringt. Rund um die Uhr shoppen zu gehen, die große Auswahl an Restaurants und Aktivitäten, die Mobilität mit den Öffis (ich werde mich NIE mehr über die Wiener Öffis beschweren!),.. Die Auswahl an Lokalen in unserer Heimat ist beschränkt, und wird nach einer Woche ziemlich langweilig. Weshalb ich den Großteil meiner Freizeit bei Freunden verbracht habe.
  • Ich liebe meine Familie. Ich liebe unser Haus. Aber so eine WG is doch ziemlich cool! 😉 Irgendwie haben sich mein Studentenrhythmus und der Rhythmus arbeitender Menschen nicht gaanz so vertragen. Ich vermisste das Getratsche mit Elena, die Gespräche über Outfits in unserem Begehbaren-Kleiderschrank und die Feiern und Feten! 😀 #hauptberuflichpartytiger
  • Dann ist da noch der „wehe-irgendwer-redet-mich-an/warum-sind-hier-so-viele-menschen/ihr-nervt-alle/es-ist-viel-zu-früh/ich-will-in-mein-bett-zurück – Blick“, den ich jeden Morgen, wenn ich vor 09:00 Uhr (also mitten in der Nacht) das Haus verlasse aufsetzte und mit dem ich jeden beglücke, der sich mir, auf dem Weg zur Uni, in den Weg stellt. Ich erfülle zwar nicht alle Klischees von einem ‚Kind vom Land‘ (womit ich sagen will, dass Kühe schubsen und Butter machen nie zu meinen täglichen Aufgaben gehört haben), bin es aber trotzdem gewohnt, alles und jeden, das/den man trifft, zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Grüßen. Was ja eigentlich nichts schlechtes ist, wenn man das Wort ‚Morgenmensch‘ in sein Vokabular aufgenommen hat. 😛
  • Last but not least – die Uni! Nicht nur die tägliche Routine, auf die Uni zu gehen, sondern auch der Campus, die modernen Gebäude (#WUstudent), die Menschen , die Mensa (okay, doch eher die Restaurants und Lokale am Campus 😉 ), und meine Uni-Mädls haben mir sehr gefehlt! 
Auf ein erfolgreiches Studienjahr und ein weiteres schönes Jahr in Wien! 🙂
Christina

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